Die ABC-Analyse ordnet nach Umsatz oder Picks, XYZ beschreibt die Nachfrageschwankung. Kombiniert entsteht ein verlässliches Bild: A-Artikel mit stabiler Nachfrage gehören prominent, A-Artikel mit Z-Volatilität brauchen elastische Flächen. C-Artikel dürfen tiefer liegen, aber nicht so tief, dass sie unauffindbar werden. Entscheidend ist, automatische Re-Slotting-Impulse aus Daten zu triggern, statt halbjährliche Großaufräumtage zu planen. Ein wöchentliches, leichtgewichtiges Review spart Kraft, schont Nerven und hält das Regal immer arbeitsbereit.
Hohe Velocity braucht kurze Wege, aber auch ausreichende Fronttiefe, damit Nachfüllen nicht jede Pickminute stört. Große Packungen sollten Greifkonflikte nicht verursachen, deshalb erhalten sie breite Nester in Randzonen. Variantenreiche Kategorien profitieren von visueller Logik: konsistente Reihenfolge, identische Platzierungsregeln, klare Unterteilungen. Wer konsequent Volumen, Drehzahl und Schwankung zusammen denkt, reduziert unproduktive Bewegung drastisch. Ergebnis: schnellere Picks, weniger Unterbrechungen und ein stabiles Tempo, auch wenn die Nachfrage kurzfristig ausschlägt.
Kühl- und Tiefkühlzonen kosten Zeit und Energie, deshalb müssen sie strategisch liegen. Idealerweise erfolgen temperaturkritische Picks möglichst gebündelt, kurz vor dem Packen, mit klarer Übergabe an isolierte Behälter. Häufige Frischeartikel rücken nahe an Packstationen, seltene Spezialitäten tiefer in die Kälte. Gut markierte, beschlagfreie Türen, rutschfestes Layout und effiziente Türzyklen verhindern Verzögerungen. So bleibt die Kühlkette sicher, Kommissionierer schwitzen weniger, und die Uhr tickt für Kundinnen stets in unserem Sinne.